Ich bin raus 16.03.2008
An diesem leicht verregneten Sonntag habe ich mich nun aus dem Online-Waren-Regal entfernt und meine virtuelle Existenz bei jener Partnerschaftsvermittlung aufgegeben.
Ich fühle mich erleichtert. Keine merkwürdigen Telefonate mehr, keine Sonntagskaffeedates mit Vorstellungsgesprächscharakter, keine Erlös-mich-aus-meiner-Einsamkeit-Hilferufe von schwer gebeutelten Männern mit fehlender Anziehungskraft, keine pubertären Kommentare über mein Aussehen...
Von meinen letzten Kontakten habe ich mich nett verabschiedet. Sie waren beide schwer frustriert, aber sich auf jemanden einzulassen, nur weil der Frustrationspegel ähnlich ist - no, no und nochmals no!
Jetzt werde ich erstmal in aller Ruhe meine Batterien aufladen und nebenbei versuchen, mein "Beuteschema" zu entschlüsseln...
Da ohnehin mehr Frauen als Männer in jenem Shop auf der Suche sind, wird mein Fehlen kaum auffallen. Ich erhöhe außerdem die Erfolgschancen für meine Geschlechtsgenossinnen. Gute Tat! (Könnte mir aber auch als Zynismus ausgelegt werden, weil ich meine Anti-Kandidaten anderen aufs Auge drücken will...)
Außerdem wird sich dann mein Frust-Schokoladenkonsum verringern, sonst muß ich am Ende wirklich noch fasten - um einen Garderobenwechsel zu vermeiden.
Weiterer Pluspunkt: ich spare Geld. Keine Riesensummen, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und den kann frau dann in glücklich machende Massagen umsetzen. Gute Idee!
Wohlgemerkt: ich entsage nicht der Liebe, nur diesem Shop.
So, und jetzt kann der Frühling kommen!
yeah...
Mittwoch, 29. Juli 2009
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Was macht die Garderobe und die der Schokoladenknosum. Haste Dich inzwischen für einen anderen Shop entschieden? Schade,dass es nciht geklappt hat - wobei ich ehrlich gesagt süchtig werd nach diesen Geschichten...
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