Hart im Nehmen 17.01.2009 13:56
In einem Interview der wirklich gutaussehenden Kim Cattrall (sehr gut bekannt als männerverschlingende Samantha aus Sex an the city) las ich, daß sie in einer langen Solophase öfter zur Massage ging, einfach um berührt zu werden. Noch öfter liest man, daß Babys ohne Körperkontakt verkümmern oder gar sterben...
Liegt die Zukunft der Menschheit also darin, einen persönlichen Massageprofi zu Hand zu haben? Der Wellness-Boom nimmt schließlich kein Ende und die Vielfalt der Massagearten zu.
Ich hatte vielleicht schon erwähnt, daß unsere Firma einen Massageservice ins Haus geholt hat, den wir selbstverständlich aus eigener Tasche bezahlen. Eine Kollegin sah mich neidisch an und meinte, es würde ihr auch gut tun, aber sie könnte sich das nicht leisten. Ich wollte nicht antworten:"Dann laß zwei Schachteln Zigaretten pro Woche weg, dann kannst Du es!", sondern habe nur genickt. Und ebenso neidvoll hätte ich sagen können: "Du hast doch eine Partnerin, da läßt sich bestimmt was machen." Wobei sie natürlich nicht mit einem Massageprofi zusammenlebt.
Jede(r) hat also ihr(sein) Massagepäckchen zu tragen. Vielleicht sollte ich, falls ich jemals wieder online auf Männersuche gehen sollte, die Prioritäten auf die Knetkünste verlagern...
Freitag hat mich übrigens einer der Chefs der Physiotherapiepraxis durchgeknetet und getriggert (immer genau auf den Verspannungspunkt, wowgh...ein echter Indianer reißt aus oder wie war das?). Am Ende meiner ohne Schmerzlaute verlaufenen 20 Minuten meinte er:"Du bist aber hart im Nehmen!" Logo, Wischiwaschimassagen bringen es für meine harten Schultern auch nicht.
Unangenehme Begleiterscheinung: obwohl nur mein Rücken massiert wird, habe ich hinterher immer eine knallrote Birne. Prompt haben mich die Männer aus dem Nachbarbüro gefragt, was ich mir denn alles massieren lasse...Frau genießt und schweigt und wartet auf das Nachlassen der "Bombe".
Samstag, 10. Oktober 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Ich liebe es meinen Partner zu massieren und noch mehr wenns er tut. Und Skip war sehr lernwillig.....
AntwortenLöschen